Geschlossene Wertschöpfung bei Pfeifer

100 % Holz. 100 % Verantwortung.

Vom Rundholz bis zum Recyclingprodukt: Bei Pfeifer bleibt kein Teil des wertvollen Rohstoffs ungenutzt. Durch Kaskadennutzung, Kreislaufwirtschaft und modernste Verarbeitungstechnologie entsteht eine geschlossene Wertschöpfungskette, die Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Innovationskraft vereint. Mit dem neuen Altholzrecyclingwerk in Uelzen setzt Pfeifer einen weiteren Meilenstein auf dem Weg in eine nachhaltige, biobasierte Zukunft.

Auf dem Weg in eine nachhaltige, biobasierte Zukunft spielt Holz eine zentrale Rolle. Als nachwachsender Rohstoff bietet es eine umweltfreundliche Alternative zu fossilen Materialien. Angesichts begrenzter Ressourcen ist es das gemeinsame Ziel der Forst- und Holzwirtschaft sowie der um die Erreichung der Klimaschutzziele bemühten Politik, Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung effizient zu nutzen und möglichst lange im Stoffkreislauf zu halten.

Die sogenannte Kaskadennutzung (= möglichst viele Verwendungsstufen von Holz bis hin zur energetischen Nutzung am Ende des Produktlebenszyklus) erhöht die Ressourceneffizienz und reduziert den Bedarf an klimaschädlichen Rohstoffen. Noch nachhaltiger ist es, Holz zirkulär – also innerhalb einer Kreislaufwirtschaft – zu nutzen. Ziel der Kreislaufwirtschaft ist es, den Stoffkreislauf des Holzes möglichst zu schließen, indem das einmal verwendete Holz der Wirtschaft erneut als sogenannter Sekundärrohstoff zur Verfügung gestellt wird. Abfälle und Nebenprodukte, die bei der Holzbe- und -verarbeitung anfallen, werden effektiv genutzt, indem sie zur Quelle für neue Ressourcen werden.

Geschlossene Wertschöpfungskette bei Pfeifer

Pfeifer verfolgt seit Jahrzehnten eine 100%ige Wertschöpfungsstrategie – d.h. im Unternehmen bleibt kein Teil des Rundholzes ungenutzt. Der Veredelungsprozess beginnt im Sägewerk mit der Entrindung des Rundholzes und der Weiterverarbeitung zu Schnittholz durch modernste Scanner- und Sägetechnik.

Durch den Einsatz hochpräziser Maschinen lässt sich aus einem Kubikmeter Holz mehr nutzbares Schnittholz herausholen als früher! So geht weniger Material verloren, und mehr Holzprodukte gelangen in den Verwertungskreislauf.

Euroblock Palettenklotz Herstellung bei Pfeifer in Lauterbach

Neben Schnittholz und Hobelware produziert Pfeifer hochwertige Holzwerkstoffe wie Massivholzplatten, Brettschichtholz, Schalungsträger, Schalungsplatten und Verpackungsholz. Alle Bestandteile des Rundholzes werden genutzt, um möglichst viel Material in den Wirtschaftskreislauf zu führen. Auch die im Produktionsprozess anfallenden Hackschnitzel, Sägemehl und Sägespäne nutzt Pfeifer, um Produkte herzustellen oder zur Energiegewinnung. Ein Beispiel für diese Ressourceneffizienz sind etwa die robusten EUROBLOCK Pressspanklötzen für die Palettenindustrie, welche das gebundene CO2 weiter speichern. Sägespäne werden auch zur Herstellung von Holzpellets und Holzbriketts genutzt. Diese Brennstoffe geben bei der Verbrennung nur so viel Kohlendioxid ab, wie die Bäume zuvor während des Wachstums gespeichert haben. Darüber hinaus werden Holzreste wie Rinde in den modernen Pfeifer Biomasse-Kraftwerken zu CO2-neutraler Energie umgewandelt. Ein Teil der erzeugten Wärme trocknet das Holz, der Rest wird zur Stromerzeugung genutzt und ins öffentliche Netz eingespeist.

Luftbild vom Werk der Pfeifer Group in Uelzen in Deutschland

Neuer Meilenstein: Altholzrecycling in Uelzen

Mit der 2024 in Betrieb genommenen Altholzrecyclinganlage in Uelzen setzt Pfeifer einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft. Pfeifer verarbeitet hier regional angeliefertes Recyclingholz aus nicht mehr wiederverwendbaren Holzpaletten, -verpackungen und Bauholz zu Pressspan-Palettenklötzen für die Palettenindustrie. Dadurch wird wertvoller Sekundärrohstoff erneut in den Wirtschaftskreislauf eingebracht und der Rohstoffeinsatz weiter optimiert.

Fazit: Kreislaufwirtschaft als nachhaltige Strategie

Durch die konsequente Umsetzung einer geschlossenen Wertschöpfungskette geht Pfeifer verantwortungsvoll mit dem regenerativen, aber begrenzten Rohstoff Holz um. Von der ersten Verarbeitung mit optimierter Rohstoffausbeute bis hin zur Veredelung von Sägenebenprodukten und der Wiederverwertung von Altholz trägt jedes Element trägt dazu bei, eine ressourcenschonende Wirtschaft zu etablieren.