#Zukunftstage23. & 24. Oktober 2025

Pfeifer #Zukunftstage

Challenge

Mehr aus Holz

Zukunft durch Ressourceneffizienz

Holz ist mehr als ein Rohstoff – es ist ein Versprechen für eine nachhaltige Zukunft. Als holzverarbeitendes Unternehmen tragen wir Verantwortung, das Beste aus jedem Stamm herauszuholen – ökologisch, wirtschaftlich und zukunftsgerichtet.

Ressourceneffizienz ist der Schlüssel:

Sie bestimmt, wie viel Mehrwert mit minimalem Einsatz geschaffen wird, wie lange Produkte im Umlauf bleiben und wie intelligent sie weiterverwendet werden können. Denn bis zu 50 % eines Baumstamms werden in der Verarbeitung zu Nebenprodukten oder Reststücken. Was heute als Verschnitt oder Späne gilt, kann morgen der Ausgangspunkt innovativer Lösungen sein.

Gleichzeitig fordern steigende Rohstoffpreise, neue gesetzliche Vorgaben zur Kreislaufwirtschaft und veränderte Erwartungen von Kund:innen neue Denkweisen im Umgang mit Materialien. Wer Ressourcen verschwendet, verliert – wer sie klug nutzt, schafft Innovation, spart Materialkosten und gewinnt Gestaltungsspielraum.

Die Leitfrage

Wie können wir mehr aus Holz machen – ökologisch, wirtschaftlich und zukunftsgerichtet? Gesucht werden Ideen, die Ressourcen sparen, Reststoffe aufwerten, den Lebenszyklus von Produkten verlängern oder völlig neue Nutzungsmöglichkeiten eröffnen.

Die Challenge

In interdisziplinären Teams arbeitet ihr an konkreten Zukunftsfragen rund um das Thema Ressourceneffizienz. Ziel ist es, innerhalb von zwei Tagen innovative Konzepte zu entwickeln, die einen klar erkennbaren Nutzen für die Praxis haben – der innovative Ansatz kann dabei sowohl in der Produktidee, dem Designansatz, dem Prozess oder dem Geschäftsmodell liegen.

Die Ideen sollen inspirieren und gleichzeitig zeigen, wie Ressourceneffizienz ganz konkret gesteigert werden kann – durch clevere Materialnutzung, Konstruktion, durchdachte Produktkreisläufe oder Geschäftsmodelle, die Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit miteinander verbinden.

Das Ziel

Am Ende der Zukunftstage präsentiert jede Gruppe ein zukunftsfähiges Konzept, das zeigt, wie Ressourceneffizienz konkret gesteigert werden kann.

Die Ergebnisse sollten möglichst folgende Punkte adressieren:

  • Zielmarkt und Anwendungsfeld
  • Produktidee und Funktion
  • Einschätzung zu Chancen und Risiken (z.B. SWOT)
  • Herstellungs- und Geschäftsprozesse (inkl. Ressourcennutzung)
  • Potenziale für die Praxis

Wichtig ist die Idee soll verständlich, praxisnah und überzeugend sein und eine klare Vision für „mehr aus Holz“ vermitteln.

Aufgabenfelder für die Gruppenarbeit

Jede Gruppe widmet sich einem der genannten Aufgabenfelder. Bei der Bewerbung kannst du deine drei Favoriten angeben – wir bemühen uns, sie bestmöglich zu berücksichtigen.

Design for Ressourceneffizienz

Weniger Material, gleicher Nutzen

Wie können Produkte aus dem Pfeifer-Portfolio – CLT, BSH, Klotz, Palette, Schalungsplatte und -träger –  so gestaltet oder weiterentwickelt werden, dass sie mit weniger Materialeinsatz die gleiche oder sogar eine bessere Funktion erfüllen?

Ziel ist eine Lösung mit reduziertem Materialeinsatz und gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit. Das Konzept sollte sich möglichst auf ein konkretes Produkt aus dem Portfolio beziehen und einen Vergleich zum heutigen Standard ermöglichen.

Vom Reststück zum hochwertigen Produkt

Lösungen aus Produktionsresten

Wie können Produktionsreste – etwa CLT-Ausschnitte, Baumkanten, Verschnitte, Späne oder Rinde – in neue, hochwertige Produkte oder Anwendungen überführt werden? Alternativ: Wie lassen sich solche Reste durch clevere Planung oder technische Maßnahmen künftig vermeiden?

Entwickelt eine Idee, die gezielt eine dieser Fraktionen adressiert. Dabei könnt ihr euch sowohl auf Wertschöpfung aus Reststoffen als auch auf deren systematische Vermeidung konzentrieren. Kombinationen mit anderen Materialien oder Funktionen sind ebenso möglich. Ziel ist eine konkrete Idee, die realistisch in bestehende Prozesse integrierbar wäre oder neue Wege für die Entwicklung nachhaltiger Produkte eröffnet.

Design for Circularity

Vom Produkt zum Produkt

Wie kann ein Holzprodukt so gestaltet werden, dass es am Ende seiner Lebenszeit rückgewonnen, bei Bedarf zerlegt und hochwertig wiederverwendet werden kann?

Entwickelt ein zirkuläres Produkt- oder Systemdesign, das den gesamten Lebenszyklus mitdenkt – von der Entwicklung bis zur Wiederverwendung. Der Fokus kann dabei auf einem beliebigen Bereich des Pfeifer-Portfolios liegen, etwa Schalungsbau, Holzbau oder anderen Produktlinien. Ziel ist ein durchdachtes Konzept inklusive Rückbau- und Wiederverwendungsszenario – ergänzt durch eine erste Einschätzung zu Marktpotenzial, technischen Anforderungen und möglichen Hürden.

Product as a Service

Ressourcen durch Nutzungsmodelle schonen

Wie kann Pfeifer – oder ein Holzunternehmen allgemein – ein Geschäftsmodell entwickeln, bei dem Produkte nicht verkauft, sondern als Dienstleistung bereitgestellt werden?

Entwickelt ein tragfähiges „Product-as-a-Service“-Modell, das den Ressourceneinsatz durch temporäre Nutzung und Rückführung reduziert.

Das Modell soll wirtschaftlich tragfähig sein, Vorteile für Nutzer:innen bieten und Ressourcen über mehrere Lebenszyklen hinweg effizient einsetzen. Erwartet wird ein grober Businessplan inklusive Zielmarkt, Nutzenversprechen und Beispielanwendung.

Keine Zukunftstage ohne Preisgeld

Die besten Teams sichern sich Ruhm, Ehre und ein Preisgeld von bis zu 2.000 €.

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Bei Fragen erreichst du uns jederzeit unter innovation@pfeifergroup.com